U12 mnl. gewinnt Bronzemedaille

Bei der Sachsenmeisterschaft der Altersklasse U12 mnl., die am 14.05.2017 in Markkleeberg ausgetragen wurde, traten die Meister und Zweitplatzierten der Bezirke Dresden, Chemnitz, Leipzig und Ostsachsen gegeneinander an. Nach vielen Jahren der Abstinenz waren auch endlich wieder Markkleeberger Talente bei einer Sachsenmeisterschaft vertreten. Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde...

In der Gruppenphase trafen wir gleich zu Beginn auf die Jungs des VC Dresden, die uns nach einem mit 25:12 klar gewonnen ersten Satz im zweiten Durchgang alles abverlangten. Es war ein enges und packendes Spiel, das wir mit einer geschlossenen Teamleistung nach einem 26:24 im zweiten Satz mit 2:0 für uns entscheiden konnten. Die weiteren Gruppenspiele gegen eine sehr junge Mannschaft des SV Chemnitz-Hartha sowie der TSG KW Boxberg-Weißwasser konnten wir souverän mit 25:10 und 25:9 bzw. 25:11 und 25:12 jeweils mit 2:0 für uns entscheiden. Dabei überzeugten alle vier Markkleeberger Spieler mit guten Einzelaktionen sowohl in der Feldabwehr als auch im Zuspiel und Angriff.

Im Halbfinale ging es dann gegen den Dresdner Bezirksmeister, den VSV Grün-Weiß Dresden-Coschütz. Unsere Jungs begannen stark und hatten den Gegner gut im Griff, ließen sich im Laufe des Satzes aber durch Geschehnisse am Spielfeldrand zu sehr beeindrucken. Der erste Satz ging knapp mit 25:23 an die Dresdner. Im zweiten Satz konnten wir unsere Nervosität aber nicht abschütteln.  

In langen und kräftezehrenden Spielzügen gelang es uns nicht, den Ball im gegnerischen Feld zu versenken und die Coschützer agierten clever, machten wenige bis keine eigenen Fehler. So gewannen sie dann auch den zweiten Satz nach einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Markkleeberger Jungs mit 25:22. Dieses Spiel hat uns nochmal vor Augen geführt, dass wir nicht nur an unseren spielerischen Fähigkeiten sondern auch an unserer Psyche arbeiten müssen.

Nach einem tiefen Luftholen wollten wir uns nun im kleinen Finale die ersehnte Medaille sichern. Wir trafen erneut auf den VC Dresden, der diesem anstrengenden Tag auch Tribut zollen musste.

Wir dominierten das Spiel und erkämpften uns nach einem 25:14 und 25:17 den verdienten dritten Platz.

Nach vielen erfolgreichen und lehrreichen Spielen sowohl für die Aktiven als auch für die Trainer verabschieden wir uns mit diesem Erfolg aus der diesjährigen Meisterschaftssaison.

Im Finale konnte der SV Reudnitz den VSV Grün-Weiß Dresden-Coschütz mit 2:0 bezwingen. Beide Teams qualifizierten sich für die Mitteldeutsche Meisterschaft. 

 

Wir bedanken uns bei allen Eltern, Fans, Helfern und Schiedsrichtern für die Unterstützung. Großer Dank gilt auch Hans-Jürgen Krefft, der die jungen Markkleeberger schon die Luft der ganz Großen schnuppern ließ.

Für Markkleeberg spielten Emilio Hillert, Paul Bornemann, Niclas Jeske und Paulo Jungnickel.

 

Zeitgleich zur Sachsenmeisterschaft der Jungen fand in Grimma das Landesfinale des weiblichen Nachwuchses ebenfalls mit Markkleeberger Beteiligung statt. Unsere Mädels errangen dort einen achtbaren sechsten Platz.

 

Julia Dittrich

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Kommentare: 2
  • #1

    Anke (Montag, 15 Mai 2017 10:08)

    Super Jungs, was ich sehen durfte war schon toll. Eine Medaille bei der Sachsenmeisterschaft ist schon was Großes. Weiter so!!!!

  • #2

    Leipnitz/TSG-Präsident (Mittwoch, 17 Mai 2017 22:36)

    Auch von mir nochmal ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Platz 3. Ich habe klasse Spiele von Euch gesehen ! Dass das Halbfinale verloren ging, war deshalb besonders schade. M.E. gab es dafür 2 wesentliche Gründe: zum einen (Pardon, liebe Trainerinnen, die Ihr eine super Arbeit übers Jahr und auch am Turniertag geleistet habt - RESPEKT !!!) ein ein paar Punkte zu früher Wechsel im ersten Satz bei eigener Führung ("never change a winning Team", zumindest in entscheidenden Spielen) und dann ein in seinem Verhalten völlig unakzeptabler Trainer beim Gegner, der durch seine andauernde Einflussnahme von außen auf das Schiedsgericht alles durcheinander gebracht hat. Sein völlig falscher Protest gegen einen ordnungsgemäßen (rechtzeitigen) Rückwechsel hat unsere Trainerinnen und Spieler so verunsichert, dass der 1. Satz verloren ging. Und was wäre gewesen, wenn dieser Satz gewonnen worden wäre ...? Richtig ist aber: nicht dem verloren Halbfinale nachtrauern sondern über die gewonnenen Bronzemedaillen freuen und weiter fleissig trainieren, um sich spielerisch und technisch zu entwickeln, aber auch an der Psyche arbeiten. Dann kommen tolle Zeiten auf Euch prächtige Jungs und Eure super Trainerinnen zu. Rainer Leipnitz

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