(K)eine sang- und klanglose Niederlage

Mit neuer Motivation und großen Zielen für 2017 ging es gestern für uns im Punktspielbetrieb der Sachsenklasse West zum TSV Schildau.

 

Unser Stammsechser um Kapitän Sandra (Elli, Denise, Kristin, Lena, Michéle + Claudia) überrollte - so schien es - die Gastgeberinnen. Anfang des ersten Satzes mit 11:5 und konnten selbigen 25:22 gewinnen. Leider hatten wir zu Beginn des zweiten Satzes große Mühe ins Spiel zu finden und liefen einem 0:6 Rückstand hinterher. Nicht nervös werden und mit Stimme und Schlagzeug wieder den Rhythmus finden, war die Devise. Punkt für Punkt pirschten wir uns heran, wurden stabiler, und mussten uns nur knapp 23:25 geschlagen geben.

 

Alles wieder offen im Dritten.

 

Wir hatten diesmal die Nase zur 6:1 Führung vorn. Doch plötzlich der Ausgleich (12:12). Man hatte das Gefühl, wir würden die Mädels aus der Gneisenaustadt immer stärker ins Spiel bringen und konnten selbst unsere entscheidenden Angriffe nicht durchbringen. Auch einige taktische Wechsel und noch lauteres Anfeuern, sowie Trommelgefecht, reichte nicht und wir mussten diesen Satz 23:25 abgeben.

 

Alles oder Nix im Vierten.

 

Völlig unerklärlich verschliefen wir den Start (1:11) und fanden nicht mehr zurück ins Spiel. Nach einem 3:18 Rückstand mussten wir uns fast kampflos den Schildauerinnen ergeben und verloren den letzten Satz 8:25 und das Spiel, welches bis zum dritten Satz völlig offen und in unserer Hand schien. Ein trauriger Auftakt ins neue Jahr, aber neue Erkenntnisse, an denen wir bis zum Heimspieltag in 2 Wochen arbeiten werden.

 

Wir gratulieren dem TSV Schildau zum 3:1 Erfolg.

 

Auf dem Feld und an den Trommeln: S. Büchse, F. Jauck, C. Grellmann, K. Adolf, P. Hensen, M. Kretschmann, M. Werner, A. Strobel, D. Deckert, L. Scheidig, E. Klaucke, L. Czeczine, J. Güllmeister sowie auf der Trainerbank: Frieder H.

 

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