Nachmittag zum Vergessen

Nach einer Woche hab ich es immerhin geschafft das Spielprotokoll mal aus dem Rucksack zu kramen, um das mal in Worte zu fassen, was da eigentlich passiert ist. 0:3 (16,18,23) auswärts beim SFC Leipzig verloren - immerhin Vorjahresfünfter, wir allerdings eben Vorjahresdritter und dazu beide Spiele gegen die Ostleipziger in der Vorsaison gewonnen. Klar, wir sind nicht dieselbe Truppe wie letztes Jahr, aber durch gute Leistungen beim Zeitzer Vorbereitungsturnier und eine ganz okaye Vorstellung (siehe Jeppos Bericht) im Pokal gegen einen Bezirksligisten hatten wir uns mehr als gewappnet für das Duell am ersten Spieltag der neuen Saison gefühlt. Immerhin gab der Kapitän mutig die Zielsetzung, um den Aufstieg mitzuspielen, aus - nach wie vor auch vollkommen berechtigt!

Zum Spiel gibt es nicht allzu viel zu sagen - das Ergebnis spricht schließlich Bände. Bis zum 12:13 war es ein stetiges Geben und Nehmen ohne deutliche Vorteile für die ein oder andere Seite. Nur kamen wir anschließend mit der Annahme ins Schwimmen und stellten so Zuspieler Deubi vor erhebliche Probleme, die Bälle ordentlich verteilen zu können. So kam das Spiel auf Mitte mit all seinen Varianten nicht zur Geltung und wenn dann mal eine Ball nach vorne kam, fehlte es an der Abstimmung. Selbst eine taktische Umstellung beim 13:17, Chris für Deubi einzusetzen, um vorne wieder mit drei Angreifern agieren zu können und damit die Serie des SFC zu unterbrechen, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Demnach blieben uns am Ende nur 16 Punkte auf der Habenseite.

Nach taktischen Instruktionen in der Satzpause ging es ganz gut für uns los. Erst Jeppo und anschließend Norbert mit Serien am Aufschlag verschafften uns den nötigen Abstand über die Stationen 5:1 und 11:5. Dass am Ende dann doch nur 18 Punkte für die TSG stehen, zeigt zumindest, dass bei uns wohl dann nicht mehr so viel zusammenlief. Wie schon in Satz eins gingen bereits viel zu viele Punkte direkt in der Annahme weg, die in direkte Punkte für den Gegner umschlugen. Vom Rest ganz zu schweigen - irgendwas lief halt nicht.

Tja, blieben uns halt noch drei Sätze, dachten wir, aber Pustekuchen. In Satz 3 gestaltete sich der Spielverlauf etwas ausgeglichener. Wir blieben soweit eigentlich immer dran und konnten durch ein paar schöne Leger ins Spiel finden. Am Ende hatten wir beim Stand von 23:21 gar die Chance zum Satzgewinn, aber irgendwie schenken wir das Ding auch noch aus der Hand. Verdient halt.

Nun gut - sind wir mal nicht so. Haken wir die ganze Geschichte jetzt einfach mal ab und freuen uns daran, dass wir es zum Heimspieltag wesentlich besser machen, und das werden wir auch. Mit voller Kapelle wollen wir ganz gewiss das ausgegebene Ziel zu Saisonbeginn nun mit Ergebnissen untermauern. Also lasst uns loslegen!

Gespielt haben: Philipp D., Norbert, Jeppo, Chris, Philipp R., Jens, Franz, Björn

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