Ein Neuanfang nach Maß oder: Volleyball verlernt man nicht

Nach Saisonabschluss 2009 beendeten vier Frauen der damaligen 1. Damenmannschaft ihre aktive Laufbahn. Beweggründe hierfür sind alters- und gesundheitsbedingt. Nach vielen Jahren des Punktspielbetriebes in verschiedenen Ligen (Sachsenklasse und Sachsenliga sowie Regionalliga) wollten sie jedoch weiter in Bewegung und der TSG treu bleiben.

Die Idee war, eine Trainingsgruppe zu gründen, bei der Spaß am Volleyball im Vordergrund steht. Bei genügender Zahl von Mitstreiterinnen, sollte jedoch nicht ausgeschlossen werden, wieder an Punktspielen in der Stadtliga / Hobbyliga teilzunehmen.

 

Dankenswerterweise wurde uns eine Trainingszeit zur Verfügung gestellt und es fanden sich sechs weitere Mitstreiterinnen. Wir konnten Spielerinnen gewinnen, die wir aus unserer Kinder- und Jugendzeit kennen (Trainingszentrum DHfK), aber auch Volleyballerinnen, die bislang nicht am Spielbetrieb teilnahmen. Positiver Nebeneffekt: Unsere Abteilung wurde um sechs Mitglieder reicher!

 

Kathrin Schiller übernahm die Leitung des Trainings. Nochmals herzlichen Dank dafür.

 

Nachdem wir in der Saison 2009/2010 nur trainierten, wagten wir 2010/2011 den Neubeginn und meldeten uns in der Stadtliga an. Leider konnten wir keine Heimspiele durchführen, da die Stadtliga-Punktspiele an Wochentagen abends stattfinden und die Markkleeberger Sporthallen nur bis 22.00 Uhr zur Verfügung stehen. Somit war jedes Punktspiel ein Auswärtsspiel.

 

Umso beachtlicher ist es, dass wir in der gesamten Saison 19 Spiele gewonnen haben und nur dreimal den Gegnerinnen unterlagen (TSV Leipzig 76 IV, SV Reudnitz III und SFC Leipzig I). Wir beendeten souverän die Saison mit 38 zu 6 Punkten und steigen direkt in die Bezirksklasse II auf (diese Entscheidung fiel nach heißer Diskussion – wir werden das Beste daraus machen).

 

Für die 3. Frauenmannschaft spielen: Kathrin Schiller, Sylvia Weissbach, Antje Wessolowski, Annett Kühn, Kristin Klose, Grit Lehmann, Katrin Peters, Annett Pawlitzky, Ina Hartnack und Grit Burkert.

(Leider während der Saison ausgeschieden: Christina Espenhain) 

 

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