Erfolgreiche Abendgestaltungsmaßnahmen in Colditz zum Saisonabschluss

Zum letzten Spieltag der Saison mussten die „Jungen Wilden“ der TSG Markkleeberg III auswärts in Colditz ran. Hierbei sollten vor allem die nochmals ihre Chance bekommen, die während der Saison eher mehr Zeit auf der Bank als auf dem Spielfeld verbringen durften. Schließlich war an jenem Spieltag für alle Beteiligten der Drops gelutscht, die Schäfchen gezählt, das Auto in der Garage- wie auch immer man es gerne sagen möchte.

Folglich war das Kontigent auch mit 7 Spielern erschöpft, da die einen nach wie vor ihre davongetragenen Blessuren ruhen ließen und andere wiederum plötzlich bessere Zeitinvestitionen einfielen, als sich zum allerletzten Mal im Spieljahr 2010/2011 dem rotierenden Leder zu widmen.

Sicherlich hatte somit zunächst oberste Priorität verletzungsfrei jenes letzte Spiel zu gestalten und zusätzlich sich mit ungewohnter Besetzung dennoch anständig und siegreich aus der Saison zu verabschieden.

 

Bevor wir allerdings den Spielball in die Hände nahmen, kam es zum Duell der beiden Kellerkinder, welches sich Reudnitz unter souveräner Schiedsgerichtsleitung unter Mirko nach verspielter 2:0 Satzführung, doch noch - wie sollte es auch anders sein, wenn es schon mal um nix geht - mit 3:2 sichern konnte.

 

18:42 Uhr dann also der Anpfiff des letzten Saisonspiels um die populäre „Goldene Ananas“. Einigen wurde wohl beim Blick auf die Uhr bewusst, dass es dieses Mal ganz schön knapp mit den 20 Uhr Nachrichten werden könnte. Folglich kamen wir beim Stand von 6:4 und einer 5er-Aufschlagserie von Christoph gut in die Gänge. Dieser Punktevorsprung wandelte allerdings im berühmten Mittelteil des Satzes aufgrund von Ineffizienz im Angriff als auch einer unverhältnismäßig hohen Fehlerquote im Aufschlag sich in einen 2-Punkte-Rückstand um. Diesen konnte Colditz bis zum 24:26 Satzende nach 22 Minuten viel zu leichtfertig behaupten.

 

Mit der nötigen Lockerheit und Spaß an der Sache sollte nun im zweiten Satz die Wende eingeleitet werden. Dies ging zunächst gründlich in die Hose, denn Colditz erwischte uns eiskalt mit 0:3. Dieses Mal sollte allerdings die vom Trainer stets hervorgehobene Mittelphase des Satzes uns gehören, sodass wir über die Stationen 9:5, 12:9 und 18:13 einen kleinen Vorsprung erarbeiten und behaupten konnten. Resultierend vor allem aus einer stabilen Annahme um den gut aufgelegten Libero Geronimo heraus fand die Mannschaft mehr und mehr zu sich und konnte damit den Gegner entsprechend unter Druck setzen. So wurden im Aufschlag zunehmend Akzente gesetzt, wobei hier stellvertretend die 5er Serie von Jeppe genannt werden sollte. Zwar wurde es am Ende noch mal knapp (24:23), doch souverän und letztlich auch verdient sicherten wir uns Satz 2 mit 25:23.

 

Die Geschichten von Satz 3 und 4 sind hierbei relativ schnell erzählt. Gesichert in unseren Aktionen und Spielverhalten konnte Colditz in den entscheidenden Phasen es nicht gelingen uns ins Schwimmen zu bringen. Gelungene Spielzüge über die Außenpositionen trugen zum erfolgreichen Spielgeschehen bei und festigten das Selbstbewusstsein der Mannschaft. Ferner stießen die wohl frustgelenkten, faden Pöbeleien der Colditzer Spieler auf taube Ohren, sodass ihnen wohl auch ihre

letzten außerspielerischen Mittel keinen Gewinn einbringen konnten. Mit den Sätzen 25:21 und 25:22 und somit einem wohlverdienten 3:1 Arbeitssieg verabschieden wir uns hiermit bis September aus dem Hallenspielgeschehen.

 

Hierbei möchte ich noch gerne auf den schriftlich fixierten Saisonrückblick von Mirko hinweisen, welcher wohl ebenso bald in Kürze auf unserer Homepage zu finden sein wird.

 

Friedrich

 

Es spielten: Mirko Schmidt, Christoph Doetsch, Jeppe Reinsch, Andreas Patzer, Sascha Grauert, Friedrich Pehnert und Geronimo Gußmann

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